Hallo Community Ausbildungspraxis,
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Heute fand wieder ein Meeting in kleiner Runde statt. Die wichtigen Punkte habe ich euch zusammengefasst und im Anhang findet ihre eine allgemeine Checkliste, die ich für euch erstellt habe. Gebt mir dazu gerne Rückmeldung!
✔️ Die wichtigsten Erkenntnisse dabei waren:
- Die ersten Erfahrungen als Ausbilder:in waren ein "Sprung ins kalte Wasser". Hier hilft der Austausch von Methoden und weitere Dinge sollten von Ausbilder:in zu Ausbilder:in weitergegeben werden.
- Die Rolle als Kumpel bringt viele Vorteile mit, da sie Vertrauen schafft und keine Hierarchie aufbaut. Allerdings muss man im Fall des Falles auch mal die Führungskraft sein. Hier kann es helfen, Vorgesetzte ins Boot zu holen.
- Generell haben wir die Vorteile eines kooperativen und kollegialen Führungsstils besprochen.
- Als Coach sollte man Azubis möglichst viel ausprobieren lassen, damit sie ihre Interessen, Stärken und Schwächen erleben und man gezielt daraufhin arbeiten kann.
🔹 Wie siehst und erlebst du das Ganze?
🔹 Welche Rollen musst du noch erfüllen?
🔹 Wie hast du dich darauf vorbereitet?
🔹Wie erlebst du das Spannungsfeld zwischen der Rolle als Coach und Führungskraft, oder spielt das keine Rolle?
Schreibt gern in die Kommentare und lasst es uns wissen!
Hallo @Thomas Possler, die Checkliste sieht doch schon mal ganz gut aus. Allerdings würde ich nicht zwischen "Fachexpert:in & Unterweiser:in" und "Fachkraft mit eigenen Aufgaben" differenzieren, letzt endlich ist eine Fachkraft ja auch ein(e) Fachexpert:in.
Hallo zusammen,
hier wurde oft über den kollegialen Führungsstil geschrieben. Bei uns steht gerade das Thema “Duzen” im Raum und wird kontrovers diskutiert, was meistens damit endet das die Aussage kommt “Mit dem DU verlieren die Azubis den Respekt”. Ich habe da eigentlich eine andere Meinung, würde aber gerne mal wissen ob Ihr Erfahrungen damit habt und wie diese aussehen.
Vielen Dank und schönen Gruß!
@Stephan Icks ich sehe und handhabe es da genau so. In der IT ist eh fast immer das Du im Spiel. Mit Respekt hat das meines Erachtens auch nichts zu tun.
@Thomas Possler und ich hatten das Thema Führungsstil auch während der Veranstaltung. Ich habe hier angemerkt, dass ich beim Bund hätte bleiben können, wenn ich einen autoritären Führungsstil haben möchte und selbst dort ist mittlerweile die Kooperation gefragt. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass man in Zusammenarbeit mehr erreicht, als wenn ich diktiere. Wir sind ja schließlich alle nicht unfehlbar.
@Thomas Possler vielen Dank für die Antwort.
@Thomas Possler vielen Dank für die umfassende Antwort. An weiteren Erfahrungen bin ich natürlich auch interessiert. Wir hatte gestern mit unserem Schwesterunternehmen einen interessanten Erfa-Kreis bei dem das Du auch Thema war. Die Erfahrungen die dort gesammelt wurden sind ähnlich.
@Jörg Maurach ich denke auch, dass vor dem Hintergrund die Selbstständigkeit und Eigenverantwortung zu fördern ein autoritärer Führungsstil nicht mehr zeitgemäß ist.
Wir begeben uns dieses Jahr in einen spannenden Prozess: Unsere Ausbilder wurden vor ca. 4 Jahren zu Führungskräften mit disziplinarischer Verantwortung “gemacht”. Vorher waren sie Ausbilder mit der Rolle “Entwicklungsbetreuer”.
Seit diesem Jahr gibt es eine Art Handbuch für Führungskräfte in der Produktion. In diesem Handbuch ist primär das Mindset einer Führungskraft von morgen Thema. Dieses Handbuch soll nun für Ausbildung adaptiert werden. Ich hoffe sehr stark, dass wir dabei die Menschen mit einbeziehen und gemeinsam dieses neue Ausbilderbild entwickeln. Sofern ihr schon Erfahrungen zu so einer Transformation habt, wäre ich sehr dankbar für einen Austausch. Ich kann natürlich auch gerne über unsere Erfahrungen berichten :)
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