Liebe Community,
„Ich kann das einfach nicht.“ – „Schon wieder eine schlechte Note.“ – „Wofür lerne ich das überhaupt?“ Solche Sätze gehören im Ausbildungsalltag leider dazu. Lernfrust, Fehler und Rückschläge sind ein natürlicher Teil des Lernens – gerade in der Ausbildung.
In diesem Beitrag zeigen wir euch, wie ihr Lernfrust frühzeitig erkennt, konstruktiv auffangt und eine Lernumgebung schafft, in der Auszubildende trotz Herausforderungen motiviert dranbleiben.
Warum entsteht Lernfrust bei Azubis?
Lernfrust hat oft mehrere Ursachen, die zusammenwirken:
- Überforderung durch Stoffmenge oder Lerntempo
- Fehlende Lernerfolge trotz Anstrengung
- Prüfungsangst, die blockiert und Selbstzweifel verstärkt
- Geringe Motivation, wenn Sinn und Ziel nicht klar sind
- Negative Lernerfahrungen aus Schule oder vorherigen Prüfungen
Wichtig: Lernfrust ist kein Zeichen von fehlender Eignung, sondern ein Signal, genauer hinzuschauen.
Lernblockaden und Lernaufschub gezielt abbauen
Prokrastination ist oft ein Schutzmechanismus vor Überforderung oder Angst.
So unterstützt ihr eure Azubis:
- Lernaufgaben in überschaubare Etappen zerlegen
- Realistische Zeitpläne gemeinsam erstellen
- Lernstrategien reflektieren: Wie lernst du eigentlich am besten?
- Regelmäßige kurze Check-ins statt seltener großer Gespräche
Gerade ihr als Ausbilder:innen habt eine Schlüsselrolle. Eure Haltung prägt, wie Azubis mit Frust, Angst und Motivation umgehen.
Wenn ihr das Thema Lernfrust vertiefen und praxisnah bearbeiten möchtet, legen wir euch unserem Vortrag Wie lernt mein Azubi? - Lernfrust in Erfolg umwandeln am 16.06.26 von 10:30 bis 12:00 Uhr ans Herz.
Viele lernende Grüße
Donya, Juliane & Nicole
Bildquelle: Ron Lach – Fotografie
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