Mit dem ESF-Plus-Programm "Zukunftszentren" möchte das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) Unternehmen und ihre Beschäftigten sowie Selbstständige dabei unterstützen, den Herausforderungen und Chancen des demografischen, digitalen und ökologischen Wandels erfolgreich zu begegnen. Die "Zukunftszentren" richten sich dabei insbesondere an kleine und mittlere Unternehmen (KMU). Einführungs- und Anwendungsprozesse von digitalen Technologien und KI-basierten Systemen sollen gemeinsam mit den Beschäftigten gestaltet werden.
Zum zweiten Mal innerhalb der aktuellen Förderlaufzeit trafen sich die 14 Zukunftszentren in Berlin, um Unternehmen und Interessierten aus Politik, Verwaltung und Gesellschaft Praxisbeispiele aus der Arbeit der Zukunftszentren zu präsentieren. Im Fokus standen Unternehmensbeispiele, bei denen anschaulich gezeigt werden konnte, wie der Einsatz von Künstlicher Intelligenz Prozesse optimiert sowie Mitarbeitende entlastet. Neben Staatssekretärin Leonie Gebers gab Frau Dr. Vanessa Just, Unternehmerin, Dozentin und Mitglied des Vorstands im KI Bundesverband, Empfehlungen für die arbeitsplatzbezogene Ausgestaltung von KI in der Arbeitswelt. Über 400 Besucherinnen und Besucher in Präsenz und im digitalen Raum konnten sich in verschiedenen Formaten von den Beratungs- und Qualifizierungserfolgen der Zukunftszentren überzeugen.
Die „Zukunftszentren“ unterstützen seit ihrer Einführung im Jahr 2019 Unternehmen bei den vielfältigen Veränderungsprozessen in der Arbeitswelt. Mit der Einführung einer gesamtdeutschen Förderstruktur Anfang 2023 wurde das Programm weiterentwickelt, um eine flächendeckende Unterstützung für Unternehmen in ganz Deutschland zu gewährleisten.
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