Vernetzte Dreh- und Fräsmaschinen, digitale Schweißgeräte sowie moderne digitale Ausstattung in Lehr- und Lernräumen – dank der Ausstattungsförderung konnte der Technik-Campus Neuwied eine optimale Lernumgebung für die überbetriebliche Ausbildung (ÜBA) in Berufen der Metall-, Elektro-, Mechatronik- und Umwelttechnik schaffen.
Durch die Weiterentwicklung der „Lehrwerkstatt“ zum „Technik-Campus Neuwied“ hat sich die überbetriebliche Berufsbildungsstätte zu einem Lernort gewandelt, der Ausbildungsinhalte für gewerblich-technische Berufe auf einem sehr hohen Niveau anbietet.
Mehrwert für die überbetriebliche Ausbildung
Ein übergeordnetes Ziel des Technik-Campus Neuwied ist es, die Auszubildenden darauf vorzubereiten, ihren Platz in der zunehmend digitalisierten und vernetzten Industrie 4.0 zu finden. Dafür wurden die ausbildenden Kräfte von Anfang an in die Planungen zur Beantragung der Förderung einbezogen, um relevante Bedarfe frühzeitig zu erkennen. Die Veränderungen durch die neue Ausstattung wurden von den Ausbildenden mit Begeisterung aufgenommen, und natürlich wurden auch begleitende Schulungen durchgeführt.
Die Ausbildenden am Technik-Campus Neuwied berichten, dass auch die Auszubildenden ein gesteigertes Interesse an der digitalen Technik zeigen. Das Lernen kommt der Realität der Auszubildenden viel näher, und durch die digitale Technik und deren Vernetzung erhalten sie einen schnellen Zugang zu den Lerninhalten.
Workshops und Demonstrationen am Tag der offenen Tür
Den Besucherinnen und Besuchern wurden vielseitige Möglichkeiten geboten, die technischen Geräte vor Ort zu begutachten und auszuprobieren. Praktische Vorführungen mit digital gesteuerten und vernetzten Maschinen boten einen Einblick in die Metallbearbeitung.
Die Gäste konnten selbst praktische Anwendungen durchführen, wie zum Beispiel das Testen des digitalen Schweißens mittels VR-Anwendung sowie die Nutzung von iPads und Simulationssoftware zur Interaktion mit den Maschinen. Außerdem erhielten die Besucher/-innen Erläuterungen und Vorführungen zur Anwendung von 3D-Druck, Robotik- und Automatisierungstechnik, CNC-Technik und E-Hydraulik.
Den Gästen und potenziellen Fachkräften wurden die Themen Programmierung und Digitalisierung anhand von Digitaldruck und Robotik nähergebracht. So konnten sie ihre Geschicklichkeit beim Spiel „Heißer Draht“ unter Beweis stellen, wobei der Gegenspieler ein programmierter Roboterarm war.
Weitere Informationen
Weitere Informationen finden Sie im Webangebot des BIBB unter www.bibb.de/de/191549.php.