Die im Rahmen des Forschungsprojekts digiMINT von der Ludwig-Maximilians-Universität München durchgeführte Befragung hat zum Ziel, wissenschaftliche Erkenntnisse zur Repräsentanz von Frauen in den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT) zu gewinnen, insbesondere im Maschinen- und Anlagenbau. Das Projekt wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert.
Folgende Fragen werden bei dem Forschungsvorhaben thematisiert:
- Wo liegt das Problem des DropOuts: Warum finden verhältnismäßig wenige Absolventinnen aus ingenieurwissenschaftlichen Kernbereichen und der Informatik den Weg in den Maschinen- und Anlagenbau? An welcher Stelle auf diesem Weg gehen sie verloren und warum?
- Wie wählen Ingenieurinnen spezifische Studiengänge, verschiedene Unternehmen und Branchen im Kontext der fortschreitenden Digitalisierung aus?
- Welche Möglichkeiten bieten die Digitalisierung und andere disruptive Themen (z.B. New Work) der Maschinen- und Anlagenbauindustrie, um mehr Ingenieurinnen zu gewinnen?
- Welche Bedeutung haben betriebliche Weiterbildungen im Rahmen des Talent-Bindings und -Managements? Entgegen der üblichen Annahmen haben sie das Potenzial, die Abwanderung zu verringern und somit die berufliche Stabilität zu erhöhen.
Aus den Erkenntnissen des Projekts digiMINT werden zielgruppenspezifische Handlungsempfehlungen entwickelt, um dauerhaft den Frauenanteil in MINT-Studiengängen zu erhöhen und den Übergang in akademische Berufe sowie das Erreichen von Spitzenpositionen in MINT-Unternehmen für Frauen zu fördern. Die Ergebnisse des Projekts werden in zielgruppenspezifischen Veröffentlichungen der interessierten Öffentlichkeit, der wissenschaftlichen Gemeinschaft sowie der Politik und Unternehmen zugänglich gemacht.
Weitere Informationen
Die Befragung ist anonym und dauert etwa 10 Minuten. Über diesen Link können Sie teilnehmen:
Befragung weiblicher Fachkräfte im MINT-Bereich