Wir alle kennen das: Ab und an schleppen wir uns zur Arbeit und haben weder Lust auf die anstehende Aufgabe noch auf das ganze Geschehen darum herum – auf die immer gleichen Gesichter, die Mittagspause und die alltägliche Routine. Lust- und Antriebslosigkeit sind ganz normal, wenn wir hin und wieder darunter leiden. Werden sie jedoch zum Dauerzustand bei Ihren Auszubildenden, ist Handeln angesagt.
Von alleine verschwindet Antriebslosigkeit nicht. Im Gegenteil: Bleibt das Problem unbearbeitet, wird es größer und mündet in Konflikten mit Berufsschule und Betrieb oder gar in einem Ausbildungsabbruch.
Wie Sie demotivierte Auszubildende erkennen
"Ab sofort bin ich demotiviert!" Das sagt natürlich niemand. Doch wie erkennen Sie, ob einer oder eine Ihrer Auszubildenden an akuter Motivationslosigkeit leidet? Achten Sie auf folgende Indizien:
- Leistungsabfall in der Berufsschule und/oder im Betrieb
- Die Fehlerquote erhöht sich.
- Konflikte häufen sich.
- Der oder die Betreffende kommt oft zu spät oder meldet sich häufig krank.
Ihre Auszubildende oder Ihr Auszubildender zeigt gleich mehrere dieser Anzeichen? Dann ist es Zeit für ein Gespräch unter vier Augen. Klären Sie darin die Ursachen für die Demotivation. Überlegen Sie gemeinsam, wie sich der innere Antrieb wieder ankurbeln lässt.
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Auszubildende motivieren und begeistern